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Die Sache mit dem grünen „Farbstoff“

Oft reden wir im Zusammenhang von Entsaften und Blattgrün von Chlorophyll. Wir kennen das natürlich noch aus dem Bio Unterricht. Photosynthese und so. Aber warum spielt Chlorophyll eine so wichtige Rolle wenn es um das Thema Ernährung geht?

Hier ein Erklärungsversuch.

Im grünen Blattgemüse steckt jede Menge Chlorophyll. Dieses Chlorophyll ähnelt unserem roten Blutstoff, dem Hämoglobin, sehr stark. Das „Grünzeug“ wird dadurch zu einem Lieferanten wichtiger Rohstoffe für unsere Blutbildung. Chlorophyll wirkt zudem antioxidativ und bindet Giftstoffe, wodurch es die Entgiftung unseres Körpers unterstützt. Der Pflanzenfarbstoff stärkt die Darmflora und kann die Wundheilung beschleunigen. Zusammenfassend wird daher oft gesagt, dass es viele gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Wer also regelmäßig viel Chlorophyll zu sich nimmt, kann diese vitalisierende Wirkung selbst erleben.

Welche Wirkung hat Chlorophyll im Detail?

Chlorophyll kann blutreinigend und blutbildend wirken

Unser roter Blutfarbstoff ist in seinem Aufbau dem Chlorophyll sehr ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied ist das zentrale Atom, welches das jeweilige Molekül zusammenhält. In unserem Blut ist es jeweils ein Eisen-Ion, während das Chlorophyll-Molekül in der Mitte ein Magnesium-Ion enthält. Aufgrund dieser strukturellen Ähnlichkeit wird davon ausgegangen, dass Chlorophyll eine molekulare Struktur zur Verfügung stellen kann, sodass rote Blutkörperchen schneller gebildet werden können.

Chlorophyll kann antibakteriell wirken

Chlorophyll schafft eine für Bakterien ungünstige Umgebung. Dadurch wird verhindert, dass sich die Bakterien erfolgreich vermehren. Solche Bakterien finden sich übrigens überdurchschnittlich oft im Magen-Darm-Trakt.

Chlorophyll kann antioxidativ wirken

Mehrere Experimente haben eine antioxidative Wirkung von Chlorophyll nachgewiesen. Antioxidantien wirken als „Radikalfänger“, indem sie sog. reaktive Sauerstoffspezies (ROS) im Organismus deaktivieren. Diese „freien Radikale“ Moleküle, die in der Lage sind, Körperzellen durch Oxidation zu schädigen. Freie Radikale entstehen einerseits als normale Produkte des Stoffwechsels, andererseits durch äußere Einflüsse, wie z.B. oxidierte Nahrungsbestandteile, Zigarettenrauch, UV-Licht (Sonnenbaden), Ozon, Abgase, Umweltgifte und Elektrosmog. Außerdem wird der Alterungsprozess durch andauernden Beschuss freier Radikale gefördert. Chlorophyll wirkt diesen freien Radikalen entgegen.

Auch wenn die gesundheitlichen Wirkungen von Chlorophyll noch nicht abschließend durch Studien belegt sind – in jedem Fall ist Chlorophyll seit jeher eine für uns lebensspendende Substanz. Mit all seinen positiven Nebenwirkungen tut man sich und seinem Körper also etwas Gutes, wenn man bewusst auf diesen natürlichen Farbstoff zurückgreift.

In welchen Zutaten finde ich besonders viel Chlorophyll?

Ganz viel Chlorophyll steckt in grünem Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat, aber auch Broccoli und grüne Erbsen sowie Gurken enthalten es. Kräuterfans können auf Brennnessel, Petersilie und Koriander zurückgreifen, während in Sachen Obst die Kiwi die Nase vorn hat. Generell kann man sagen: Je dunkler das Blatt, desto höher ist sein Chlorophyllgehalt. Dabei können die Blätter auch rötlich oder bräunlich wie bei Roter Bete, buntem Mangold oder Schwarzkohl sein.

Eine weitere Möglichkeit, Chlorophyll auf sehr einfache Weise zu sich zu nehmen, ist in Pulverform. Biologisches Weizengras-, Dinkelgraspulver, Gerstengraspulver oder besser Gerstengrassaftpulver. In Früchte-Shakes oder Säfte gemixt versorgt man sich auf diese Weise nicht nur mit den Vorteilen frischer Früchte, sondern mit allen Vorzügen, die der grüne Pflanzenfarbstoff zu bieten hat.

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